übertrifft die meisten Weizenarten im Gehalt
an essentiellen Aminosäuren. Bei sieben der
acht lebenswichtigen Eiweißbausteinen liegen
seine Analysewerte über denen des Weizens.
Auch in Hinsicht auf Vitamine und Mineral-
stoffe bietet er den größeren Reichtum.
Ungewöhnlich ist die starke Präsenz
von
Kieselsäure. Ihr werden positive
Auswirkungen auf die intellektuelle Leistungsfähigkeit
zugeschrieben,
auch auf Haut und Haare.
Was die Verwendung von
Dinkel betrifft,
zeichnet ihn besonders sein Eiweiß aus, das
über viel und hervorragenden Kleber verfügt.
Folglich eignet er sich vorzüglich zum Backen.
Er ergibt lockere Teige und ausgezeichnete, sehr
bekömmliche Teigwaren.
Dinkel ist ein Urgetreide,
das schon von den Kelten und alten Agyptern angebaut
wurde. Traditionelles Anbaugebiet bei uns ist Schwaben.
Dinkel hat die gleichen guten Backeigenschaften
wie Weizen und ein feines nußartiges Aroma.
Das von Zuchtmaßnahmen
verschonte Urkorn wird vom Organismus besonders
gut vertragen.